Mittwoch, 5. Dezember 2007

Nachtrag 3: Djibo

Ich war etwas missmutig nach Djibo abgereist, Martin G hatte sich ziemlich gelangweilt dort.

Mir hat es aber gut gefallen. Djibo ist ziemlich ruhig, es hat nicht so viel Staub und Abgase und ist ein wenig kühler als in Ouaga. Ausserdem wurde ich rundum mit afrikanischer Gastfreundschaft verwöhnt, Essen, mehr als mir lieb war, Milch, Früchte, ... welchen Wunsch man auch ausspricht, Diallo hat immer einen Weg gefunden, ihn zu erfüllen, auch wenn ich schon längst nicht mehr daran dachte. z.b. frischen Salat mit Zwiebeln und Tomaten und (leider mag ich die nicht so) gebratener Leber. Oder Omelettes.

Langweilig wurde mir nicht, nach den Interviews am morgen war ich meist ziemlich müde und nach der Sieste und einer Dusche habe ich meistens die Daten in den PC eingegeben. Abends kam ab und zu Fatim, eine Nachbarin, zum plaudern vorbei. Und wenn ich dann noch nicht zu müde war, habe ich in der Originalversion vom Dschungelbuch gelesen.

Einmal sind wir nach den Interviews einen Zaun anschauen gegangen. Die Site steht mehr oder weniger in den Bas-fonds, so etwas wie ein Fluss.

Was vom Fluss übrig blieb, sind ein paar Tümpel die demnächst auch austrocknen, die heisseste Zeit steht erst noch bevor.

Im Hintergrund die bas-fonds

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