Einige wird sicher interessieren, wie die Flüsse in Burkina Faso sind. Nun, man kann hier in Ouaga sogar rudern! Mit richtigen, modernen, schnellen Ruderbooten, wie bei uns. In der Stadt und auch ausserhalb hat es Barrages, durch die es Stausseen gibt. Dort ist das Klima meistens sehr angenehm. Ansonsten ist in den Dörfern das Wasser jetzt schon wieder knapp. Für die Felder werden oftmals Gräben oder Löcher von vielleicht zwei Metern tiefe gegraben um das Regenwasser zurückzuhalten. Es versickert jedoch sehr schnell, die meisten Gräben sind jetzt leer. Während der Regenzeit gibt es jedoch sehr viel Wasser und die Menschen hier haben eine Heidenangst davor, denn kaum jemand kann schwimmen.
Im Dorf bringt man oft Wasser in einer Schale, das meistens sehr trüb ist. Aus derselben Schale trinken auch der Hund und die Hühner, etc...
Ich putze zwar mit Leitungswasser die Zähne, aber habe es bis jetzt unterlassen, davon zu trinken. Abgefülltes Trinkwasser ist sehr teuer, für eine 1.5liter Flaschen zahle ich hier 360 CFA, meistens mehr als eine Mahlzeit kostet.
Ausserhalb der Stadt sieht man manchmal sogar Reisfelder und andere ziemlich grosse Flächen Wasser, z.T. total mit Seerosen und Wasserpflanzen bewachsen. überall wo es Wasser hat, gibt es Felder, die oft von Hand bewässert werden, also mit Giesskannen...
Im Dorf hat ein junger Mann erzählt, wie er Sand gegraben hat, um Mauersteine zu machen. Im Graben hat sich Wasser gesammelt, das er benutzt hat, um etwas Gemüse zu bewässern. Einen Kohl hat er auf dem Markt verkauft und festgestellt, dass er dafür viel Geld (ich glaube 2000CFA) bekommt. Das Wasser war aber ziemlich bald weg. Also hat der den Graben vergrössert. Heute hat er einen 2Meter tiefen Graben, der 2.5 Meter breit und 50! Meter lang ist. Er produziert unter anderem Gurken. Das nächste Ziel ist nun, genug Geld zu verdienen, damit er Zement kaufen kann, um den Graben abzudichten, da das meiste Wasser jetzt versickert. Die Menschen leben sehr einfach hier und in der jüngeren Generation fehlt es oft an Motivation und Eigeninitiative. Solche Beispiele sind leider sehr selten.
Mittwoch, 21. November 2007
ab nach Djibo
Meiner Gesundheit geht es wieder bestens, morgen früh nehme ich den Bus nach Djibo und werde für mindestens 2 Wochen dort sein. Djibo ist klein, offenbar langweilig, die medizinische Versorgung ist afrikanisch (miserabel)... deshalb wollte ich auch sicher sein, dass ich wieder ganz gesund bin vor der Abreise.
Gestern war ich im Village artisanal. Leider ist es dort verboten Fotos zu machen, es gibt dort ganz viele schöne Sachen zu sehen, rsp. kaufen. Vieles ist recycling, z.B. verschiedene Figuren aus Eisen, man erkennt daran Teile von Ventilatoren, alte Motoren oder Tanks, etc. Oder Geflochtenes aus alten Plastiksäcken. Aber auch Schnitzereien, Näharbeiten, Kunst, Schmuck, ...
Nur leider alles zu Touristenpreisen. Vielleicht werde ich aber vor meiner Abreise noch das eine oder andere Teilchen "gänggele", wenn dann noch Geld übrig ist.
Da in Djibo das Internet nicht läuft, werde ich für die nächsten 2 Wochen keine Einträge machen können... dafür gibt es nacher sicher viele Fotos. In der Zwischenzeit sollte ich per sms erreichbar sein und würde mich freuen, ab und zu etwas von der Schweiz zu hören.
Gestern war ich im Village artisanal. Leider ist es dort verboten Fotos zu machen, es gibt dort ganz viele schöne Sachen zu sehen, rsp. kaufen. Vieles ist recycling, z.B. verschiedene Figuren aus Eisen, man erkennt daran Teile von Ventilatoren, alte Motoren oder Tanks, etc. Oder Geflochtenes aus alten Plastiksäcken. Aber auch Schnitzereien, Näharbeiten, Kunst, Schmuck, ...
Nur leider alles zu Touristenpreisen. Vielleicht werde ich aber vor meiner Abreise noch das eine oder andere Teilchen "gänggele", wenn dann noch Geld übrig ist.
Da in Djibo das Internet nicht läuft, werde ich für die nächsten 2 Wochen keine Einträge machen können... dafür gibt es nacher sicher viele Fotos. In der Zwischenzeit sollte ich per sms erreichbar sein und würde mich freuen, ab und zu etwas von der Schweiz zu hören.
Montag, 19. November 2007
Ich bin immer noch in Ouagadougou am herumhängen. Die Erkältung hat gebessert, dafür hatte ich Samstag abend so stark Bauchschmerzen, dass ich nicht schlafen konnte. Inzwischen halte ich mich mit Bouillon am Leben und einem unangenehmen Gefühl nach dem Essen und Trinken.
Sobald es besser geht, werde ich in den Norden reisen. Dort krank sein ist noch unangenehmer und ich werde dafür keine Zeit haben.
Hier noch ein paar neue Bilder: http://picasaweb.google.de/froschente/BurkinaFasoOuagadougou
Sobald es besser geht, werde ich in den Norden reisen. Dort krank sein ist noch unangenehmer und ich werde dafür keine Zeit haben.
Hier noch ein paar neue Bilder: http://picasaweb.google.de/froschente/BurkinaFasoOuagadougou
Freitag, 16. November 2007
Heute habe ich 6 junge Menschen (unter 30) interviewen können. Interessanterweise wollen sie im Dorf leben, aber sie sind auch sehr gut organisiert in diesem Dorf. Schade nur, dass gerade die Tocher der alten Frau, die so viel über Heilpflanzen weiss, keine einzige Pflanze mit Heilwirkung nennen konnte... Ich hoffe, sie schaut ihrer Mutter nun etwas mehr über die Schulter.
Ich bin ziemlich heftig erkältet, die Nase läuft ohne Unterbruch und ich habe einen dicken Kopf... ich kann nicht mal sagen, ob ich wegen Fieber oder der Hitze am schwitzen bin.
Möglicherweise fahre ich dieses Wochenende oder nächste Woche in den Norden nach Djibo um dort die Peul zu interviewen. NewTree hat dort auch Partner, die Peul leben jedoch mehr von der Viehzucht, im Gegensatz zu den Mossi in Ouaga, die mehr Landbau betreiben.
In Djibo gibt es mehr Hitze, weniger Wasser, nachts Stromunterbruch und kein Internet...
...und Martin hat erzählt, dass es furchtbar langweilig sei dort. Wer etwas gutes tun will, kann mir auf +22676032137 eine sms schicken... :)
Ich bin ziemlich heftig erkältet, die Nase läuft ohne Unterbruch und ich habe einen dicken Kopf... ich kann nicht mal sagen, ob ich wegen Fieber oder der Hitze am schwitzen bin.
Möglicherweise fahre ich dieses Wochenende oder nächste Woche in den Norden nach Djibo um dort die Peul zu interviewen. NewTree hat dort auch Partner, die Peul leben jedoch mehr von der Viehzucht, im Gegensatz zu den Mossi in Ouaga, die mehr Landbau betreiben.
In Djibo gibt es mehr Hitze, weniger Wasser, nachts Stromunterbruch und kein Internet...
...und Martin hat erzählt, dass es furchtbar langweilig sei dort. Wer etwas gutes tun will, kann mir auf +22676032137 eine sms schicken... :)
Donnerstag, 15. November 2007
xy, 75, 89, ja, 74, nein, ...
Nach einem Tag Daten eingeben kann man den Computer nicht mehr sehen. Ich habe nun die (einfachere) Hälfe meiner 14 Fragebogen eingetippt. Freude herrscht! (A.Ogi) [um wissenschaftlich zu bleiben]
Ein ziemlich kompliziertes Unterfangen, dem Gardien zu erklären, dass ich meine 8 Seiten Fragebogen auf 4 Blättern, 60 mal kopiert haben möchte. Ich hoffe, er schafft es, ohne ein Durcheinander zu machen... auch in der Stadt gibt es einige, die nicht besonders gut Französisch verstehen.
Aber ich freue mich nun mehr auf meine Teigwaren an Maggi (gibt es hier überall, die Afrikaner lieben es, nur weiss keiner, dass er ein Schweizer war).
Ein ziemlich kompliziertes Unterfangen, dem Gardien zu erklären, dass ich meine 8 Seiten Fragebogen auf 4 Blättern, 60 mal kopiert haben möchte. Ich hoffe, er schafft es, ohne ein Durcheinander zu machen... auch in der Stadt gibt es einige, die nicht besonders gut Französisch verstehen.
Aber ich freue mich nun mehr auf meine Teigwaren an Maggi (gibt es hier überall, die Afrikaner lieben es, nur weiss keiner, dass er ein Schweizer war).
Mittwoch, 14. November 2007
in afrikanischem Tempo
Mit den Krankheiten ist das so eine Sache... Ich bin etwas blockiert weil Alassane immer noch nicht gesund ist, ohne Übersetzung kann ich aber nicht arbeiten. Selbst bin ich auch nicht in Topform, Halsschmerzen die sich manchmal auf die Ohren ausweiten...
Heute morgen habe ich eine Gottesanbeterin über der Haustür entdeckt... Foto folgt.
Ansonsten geht es mit der Arbeit voran, schon über 50 Bäume, die die alten Leute erwähnten. Erstaunlich traurig jedoch ihre Lerntradition: Nur das nötigste. Ist jemand krank, holt man bei einer alten, erfahrenen Person Rat. Für Krankheiten sucht man Pflanzen, die heilen. Prävention gibt es aber nicht, gibt es keine Gelegenheit (Krankheit), wird das entsprechende Wissen auch nicht weitergeben.
Trotzdem wollen die Menschen lernen, gerade Frauen kommen zu mir und sagen, sie wollen eine Ausbildung machen, ich solle das Madame (Franziska) ausrichten. Man soll jemanden herschicken, der ihnen etwas lehrt, egal was, sie wollen lernen.
Heute morgen habe ich eine Gottesanbeterin über der Haustür entdeckt... Foto folgt.
Ansonsten geht es mit der Arbeit voran, schon über 50 Bäume, die die alten Leute erwähnten. Erstaunlich traurig jedoch ihre Lerntradition: Nur das nötigste. Ist jemand krank, holt man bei einer alten, erfahrenen Person Rat. Für Krankheiten sucht man Pflanzen, die heilen. Prävention gibt es aber nicht, gibt es keine Gelegenheit (Krankheit), wird das entsprechende Wissen auch nicht weitergeben.
Trotzdem wollen die Menschen lernen, gerade Frauen kommen zu mir und sagen, sie wollen eine Ausbildung machen, ich solle das Madame (Franziska) ausrichten. Man soll jemanden herschicken, der ihnen etwas lehrt, egal was, sie wollen lernen.
Dienstag, 13. November 2007
Krankheit und Heilung
Die medizinische Versorgung ist entsprechend einem afrikanischen Land sehr schlecht. Die Preise für Medikamente und Behandlung in einem Spital sind viel zu hoch, im Vergleich zum Einkommen. Traditionell wären die Menschen auch nicht so stark davon abhängig, man wird aber für manche Gelegenheiten wie eine Geburt fast gezwungen, ins Spital zu gehen (damit das Kind vom Staat anerkannt wird oder so).
Auf dem Land haben besonders die Frauen ein sehr grosses Wissen über Heilpflanzen. Sie lernen gezwungenermassen, wenn sie Kinder haben. Wenn ein Kind Verdauungsprobleme hat, Ausschläge, in der Entwicklung zurückgeblieben ist, für alles gibt es etwas, das man im Wald findet zur Heilung. Es gibt auch die "Tradipracticiens", traditionelle Heiler. Ihre Praktiken sind sehr von Mystik geprägt und fordern auch viele Opfer. Manche Arbeiten nur mit Pflanzen, andere machen auch Tieropfer und ähnliches, verlieren aber an Bedeutung, da viele dies aus religiösen Gründen heute ablehnen. Auch die Fruchtbarkeit der Frauen, Abtreibungen oder Grigri's, Talismane und ähnliche besondere Wünsche, gehören manchmal zu ihrem Metier.
Einen Tradipracticien den ich befragt habe, hat erzählt, er habe sein Wissen von den Geistern erhalten. Als er 2 Jahre lang krank war, hat er sich selbst geheilt und so von den Heilwirkungen der Pflanzen erfahren. Würde er für seine Dienste Geld verlangen, müsste er sterben. Oft würden sich die Genesenen aber nach der Heilung mit einem Geschenk bedanken. Auch etwas schlechtes wie eine Abtreibung dürfe er nicht machen, da dies Leben zerstöre. Ein kleines Kind hat mit kleinen rot-schwarzen Kügelchen gespielt, Samen, von denen er mir eine Handvoll gab. Diese würden beispielsweise gemahlen und helfen bei Bauchschmerzen. Es sei ausserdem süss und nicht bitter wie sonst die meiste Medizin.
Tatsache ist leider auch, dass sich viele ältere Leute weigern, ihr Wissen weiterzugeben. Vieles ist mystisch und sie befürchten, die Jungen würden dieses Wissen für schlechte Absichten missbrauchen. Manche wollen auch einfach alles für sich behalten und sterben ohne ihr Wissen weiterzugeben. Bei manchen Dingen sind die Jungen auch gar nicht interessiert, da alles mit Regeln verbunden ist, etwa, dass man für gewisse Zubereitungen für eine bestimmte Zeit keinen Kontakt zu Frauen haben darf, etc.
Die Nachteile der traditionellen Medizin sind insbesondere, dass es viel Zeit beansprucht und es keine Medikamente zur Prävention gibt.
Auf dem Land haben besonders die Frauen ein sehr grosses Wissen über Heilpflanzen. Sie lernen gezwungenermassen, wenn sie Kinder haben. Wenn ein Kind Verdauungsprobleme hat, Ausschläge, in der Entwicklung zurückgeblieben ist, für alles gibt es etwas, das man im Wald findet zur Heilung. Es gibt auch die "Tradipracticiens", traditionelle Heiler. Ihre Praktiken sind sehr von Mystik geprägt und fordern auch viele Opfer. Manche Arbeiten nur mit Pflanzen, andere machen auch Tieropfer und ähnliches, verlieren aber an Bedeutung, da viele dies aus religiösen Gründen heute ablehnen. Auch die Fruchtbarkeit der Frauen, Abtreibungen oder Grigri's, Talismane und ähnliche besondere Wünsche, gehören manchmal zu ihrem Metier.
Einen Tradipracticien den ich befragt habe, hat erzählt, er habe sein Wissen von den Geistern erhalten. Als er 2 Jahre lang krank war, hat er sich selbst geheilt und so von den Heilwirkungen der Pflanzen erfahren. Würde er für seine Dienste Geld verlangen, müsste er sterben. Oft würden sich die Genesenen aber nach der Heilung mit einem Geschenk bedanken. Auch etwas schlechtes wie eine Abtreibung dürfe er nicht machen, da dies Leben zerstöre. Ein kleines Kind hat mit kleinen rot-schwarzen Kügelchen gespielt, Samen, von denen er mir eine Handvoll gab. Diese würden beispielsweise gemahlen und helfen bei Bauchschmerzen. Es sei ausserdem süss und nicht bitter wie sonst die meiste Medizin.
Tatsache ist leider auch, dass sich viele ältere Leute weigern, ihr Wissen weiterzugeben. Vieles ist mystisch und sie befürchten, die Jungen würden dieses Wissen für schlechte Absichten missbrauchen. Manche wollen auch einfach alles für sich behalten und sterben ohne ihr Wissen weiterzugeben. Bei manchen Dingen sind die Jungen auch gar nicht interessiert, da alles mit Regeln verbunden ist, etwa, dass man für gewisse Zubereitungen für eine bestimmte Zeit keinen Kontakt zu Frauen haben darf, etc.
Die Nachteile der traditionellen Medizin sind insbesondere, dass es viel Zeit beansprucht und es keine Medikamente zur Prävention gibt.
Das Leben in Burkina Faso
Die Bevölkerung auf dem Land in Burkina Faso ist sehr arm. Sie sind in der Regel Selbstversorger, in der Region Ouaga meistens Bauern, die nebenbei auch noch ein paar Tiere (Ziegen, Schafe, Hühner, Schweine, Esel, manchmal eine Kuh) halten. Milch wird kaum produziert und sofort in Joghurt verarbeitet, damit sie nicht verdirbt. Auch Hunde und Katzen hat es meistens, jedoch immer sehr kleine Exemplare, schmutzig und mit vorstehenden Knochen. Die Burkinabé essen oft Fleisch, meistens wird es unmittelbar vorher geschlachtet. Bestellt man beispielsweise ein gegrilltes Hühnchen, so holt man erst ein Huhn aus dem Käfig...
Dieses Jahr klagen viele Bauern, weil es nicht genug lange geregnet hat, ist die Ernte sehr schlecht ausgefallen. In solchen Jahren kann man vor allem nichts auf dem Markt verkaufen, da es gerade so für die Familie reicht. Alle zusätzlichen Ausgaben für Kleider oder Medikamente beispielsweise stellen dann ein sehr grosses Problem dar.
Der ländliche Raum ist auch sehr stark von der Abwanderung betroffen. Ein Problem für meine Interviews, da kaum Leute unter 25 Jahren in den Dörfern zu finden sind. Ein Mann hat 21 Kinder, kein einziges davon ist im Dorf geblieben. Dies sind dann all die jungen Leute, die versuchen, auf der Strasse unités (Gesprächsguthaben für's Handy) und alles andere, was sich mittragen lässt, zu verkaufen.
Die Übersetzung kostet mich hier etwa 3000 CFA pro Tag, was dann der Lohn von Alassane ist. Umgerechnet nicht mal 10 Franken im Tag. Wie es sonst so mit den Löhnen aussieht weiss ich nicht, aber bestimmt nicht rosiger. Da die Lebenskosten aber auch sehr gering sind, kann man sich als "Reicher" auch sofort einen Chauffeur, ein Hausmädchen und andere Annehmlichkeiten leisten.
Gestern haben wir unterwegs Frauen mit dem Velo, vollbeladen mit Feuerholz gesehen. Dafür würden sie in der Stadt etwa 2000 CFA (5 Franken) bekommen. Ich könnte mit so viel Holz nicht einen Meter fahren, und wir waren mit dem Motorrad von dort noch mindestens einen halbe Stunde unterwegs... viel Mühe für wenig Geld.
Die Leute, die ich befrage, sind sehr direkt von dem Verschwinden des Waldes betroffen. Nicht nur, dass viele Lebensmittel aus Früchten oder Blättern hergestellt werden. Alle Bäume werden auch irgendwie medizinisch verwendet. So ist man gezwungen, mit einem kranken Kind ins Spital zu gehen, da der Baum zur Heilung der Krankheit verschwunden ist. Kosten, die sich eine Familie auf dem Land eigentlich nicht leisten kann.
Le peuple rural au Burkina Faso est tres pauvre. Ce sont normalement des reservataires. à Ouaga des paysans qui elevent à coté quelque bétail (chevres, moutons, poules, porc, anes, des fois une vache). La production de lait est tres peu et transformé tout de suite en yaourt pour que ca ne pourrit pas. Il y a aussi des chiens et chats, mais ils sont tres petits, avec des os saillantes. Les burkinabé mangent beaucoup de viande, normalement il est abattu juste avant la consommation. Si on commande un poulet par exemple, on va d'abords sortir une poule de la cage...
cette année, les paysans se plaignent parcequ'il n'y avait pas assez de pluie, la récolte n'est pas bien. Dans ces années on ne peut rien vendre au marché, ca ne suffit que pour nourrir la famille. Les depenses supplémentaires pour des habilles ou médicaments par exemple posent un grand probleme.
La zone rurale est aussi tres marqué par la migration. Un problème pour mes interviews, j'ai de la peine à trouver des gens qui ont moins que 25 ans au village. Un vieux avait 21 enfants, aucun n'est resté au village. Ce sont les jeunes qui sont maintenant dans les rues de Ouaga, qui vendent des unités ou toute autre chose qui se fait emporter.
Les traductions ici vont me couter au moins 3000 CFA par jour, ce qui est le salaire d'Alassane. 10 Francs par jour. Les autres salaires je ne connais pas, mais c'est surement pas mieux. Mais comme la vie est aussi pas cher ici, on peut vite avoir un chauffeur, une bonne, ... quand on est "riche".
Hier j'ai vu des femmes en velo, chargé avec le bois de chauffe. Pour ca elles auront environ 2000 CFA (5 CHF) en ville. Je ne pourrais faire meme pas un metre avec tant de bois. Et nous on faisait au moins une demi heure en moto pour rentrer en ville... beaucoup de peine pour peu de recompense.
Les gens que je questionne sont tres directement concernés de la disparitions des arbres. Pas seulement que beaucoup d'aliments sont faits des feuilles et fruits d'arbres. Presque tous les arbres sont aussi utilisé dans la médecine. Maintenant on est forcé d'aller à l'hopital avec l'enfant malade, parceque l'arbre qui soigne n'est plus la. des depenses qu'une famille en village ne peut pas payer normalement.
Dieses Jahr klagen viele Bauern, weil es nicht genug lange geregnet hat, ist die Ernte sehr schlecht ausgefallen. In solchen Jahren kann man vor allem nichts auf dem Markt verkaufen, da es gerade so für die Familie reicht. Alle zusätzlichen Ausgaben für Kleider oder Medikamente beispielsweise stellen dann ein sehr grosses Problem dar.
Der ländliche Raum ist auch sehr stark von der Abwanderung betroffen. Ein Problem für meine Interviews, da kaum Leute unter 25 Jahren in den Dörfern zu finden sind. Ein Mann hat 21 Kinder, kein einziges davon ist im Dorf geblieben. Dies sind dann all die jungen Leute, die versuchen, auf der Strasse unités (Gesprächsguthaben für's Handy) und alles andere, was sich mittragen lässt, zu verkaufen.
Die Übersetzung kostet mich hier etwa 3000 CFA pro Tag, was dann der Lohn von Alassane ist. Umgerechnet nicht mal 10 Franken im Tag. Wie es sonst so mit den Löhnen aussieht weiss ich nicht, aber bestimmt nicht rosiger. Da die Lebenskosten aber auch sehr gering sind, kann man sich als "Reicher" auch sofort einen Chauffeur, ein Hausmädchen und andere Annehmlichkeiten leisten.
Gestern haben wir unterwegs Frauen mit dem Velo, vollbeladen mit Feuerholz gesehen. Dafür würden sie in der Stadt etwa 2000 CFA (5 Franken) bekommen. Ich könnte mit so viel Holz nicht einen Meter fahren, und wir waren mit dem Motorrad von dort noch mindestens einen halbe Stunde unterwegs... viel Mühe für wenig Geld.
Die Leute, die ich befrage, sind sehr direkt von dem Verschwinden des Waldes betroffen. Nicht nur, dass viele Lebensmittel aus Früchten oder Blättern hergestellt werden. Alle Bäume werden auch irgendwie medizinisch verwendet. So ist man gezwungen, mit einem kranken Kind ins Spital zu gehen, da der Baum zur Heilung der Krankheit verschwunden ist. Kosten, die sich eine Familie auf dem Land eigentlich nicht leisten kann.
Le peuple rural au Burkina Faso est tres pauvre. Ce sont normalement des reservataires. à Ouaga des paysans qui elevent à coté quelque bétail (chevres, moutons, poules, porc, anes, des fois une vache). La production de lait est tres peu et transformé tout de suite en yaourt pour que ca ne pourrit pas. Il y a aussi des chiens et chats, mais ils sont tres petits, avec des os saillantes. Les burkinabé mangent beaucoup de viande, normalement il est abattu juste avant la consommation. Si on commande un poulet par exemple, on va d'abords sortir une poule de la cage...
cette année, les paysans se plaignent parcequ'il n'y avait pas assez de pluie, la récolte n'est pas bien. Dans ces années on ne peut rien vendre au marché, ca ne suffit que pour nourrir la famille. Les depenses supplémentaires pour des habilles ou médicaments par exemple posent un grand probleme.
La zone rurale est aussi tres marqué par la migration. Un problème pour mes interviews, j'ai de la peine à trouver des gens qui ont moins que 25 ans au village. Un vieux avait 21 enfants, aucun n'est resté au village. Ce sont les jeunes qui sont maintenant dans les rues de Ouaga, qui vendent des unités ou toute autre chose qui se fait emporter.
Les traductions ici vont me couter au moins 3000 CFA par jour, ce qui est le salaire d'Alassane. 10 Francs par jour. Les autres salaires je ne connais pas, mais c'est surement pas mieux. Mais comme la vie est aussi pas cher ici, on peut vite avoir un chauffeur, une bonne, ... quand on est "riche".
Hier j'ai vu des femmes en velo, chargé avec le bois de chauffe. Pour ca elles auront environ 2000 CFA (5 CHF) en ville. Je ne pourrais faire meme pas un metre avec tant de bois. Et nous on faisait au moins une demi heure en moto pour rentrer en ville... beaucoup de peine pour peu de recompense.
Les gens que je questionne sont tres directement concernés de la disparitions des arbres. Pas seulement que beaucoup d'aliments sont faits des feuilles et fruits d'arbres. Presque tous les arbres sont aussi utilisé dans la médecine. Maintenant on est forcé d'aller à l'hopital avec l'enfant malade, parceque l'arbre qui soigne n'est plus la. des depenses qu'une famille en village ne peut pas payer normalement.
Freitag, 9. November 2007
Bilder: Im und ums Haus
Natürlich das, was immer am meisten interessiert: Fotos.
Meine Aussicht... Rund um's Haus eine Mauer.
Mein Zimmer. Es gibt ein zweites, wo Martin und Ousmane wohnen und einen Salon. Und Dusche und WC.
Unsere Küche.
Ein paar "Haustiere", besonders putzig finde ich die Geckos, die sind aber so schnell, dass es mir noch nicht gelungen ist, sie zu fotografieren.
Antworten
Hallo zusammen
Ich werde versuchen, ein paar eurer Fragen zu beantworten:
Bis jetzt hatte ich ausser zwei-drei Bauchkrämpfen noch keine Verdauungsprobleme, obwohl ich mir vor allem bei Fleisch nicht immer sicher bin, wie gut es ist.
Ein Teller To oder Reis mit Sauce kostet so um 300-600 Francs CFA (ca. 1.50 CHF), auch für 250 kann man es kriegen. In einem besseren Restaurant wo es auch europäische Gerichte gibt, ist man sicher, dass sauber gekocht wird. Dort kosten afrikanische Gerichte um 1500 CFA. Europäische Gerichte wie Pasta, etc. kosten bis ca. 3000 CFA, also etwa das zehnfache als sonst üblich. Ein Cola oder ähnliches kostet meist 350, also nicht mal einen Franken. Für umgerechnet 20 Rappen kann ich eine SMS in die Schweiz schicken. Handys sind jedoch mit einem so hohen Zoll belegt (auch occasion), dass sie etwa gleich viel kosten wie bei uns auch.
Ousmane mochte die älplermaccaroni, obwohl ich inzwischen bemerkt habe, dass er manchmal etwas heikel ist mit dem essen. Nur den Pfeffer haben wir vergessen. Den hat er sich vorgestellt.
Bier ist keine Option für mich, da ich auch sonst keines mag. Aber wer es sich leisten kann trinkt gerne ein Bier (ähnlich teuer wie cola).
Ich habe oft eine Internetverbindung, da ich zum arbeiten meinen Laptop mitgenommen habe und im Büro von newTree gibt es Wireless-Anschluss. Ansonsten hat es gleich um die Ecke ein Internet-Café. Für afrikanische Verhältnisse also schon etwas formidabel.
Bonjour à tous
J'essaie de répondre a certains de vos questions:
jusq'à présent, je n'avais pas encore de problemes de digestion, à part deux-trois maux de ventre, même que je ne suis pas toujours sur, surtout avec la viande, que c'est bon.
Un plat de To ou Riz avec sauce coute environ 300-600 Francs CFA (env. 1.50 CHF), 250 on peut trouver. Dans un bon restaurant ou on prépare aussi des plats européens, on est sur qu'on prépare bien. Labas on paye environ 1500 CFA pour un plat africain, jusqu'à 3000 CFA pour un plat européen, environ dix foix plus qu'un plat normal. Un coca ou autres sucreries coute 350 CFA, meme pas un Franc suisse, pour 20 centimes je peux envoyer un sms en suisse. Mais les portables sont aussi cher que chez nous, sauf qu'il n'y a pas de promotions.
Ousmane a aime les maccaroni, même que j'ai trouvé qu'il est des fois un peu difficle avec le manger. Sauf le poivre on a oublié. Mais ca, il l'a imaginé.
La bière n'est pas une option pour moi, comme je ne l'aime pas. Mais si on peut le payer, on aime bien boire une biere ici (environ autant qu'un coca).
J'ai souvent une connection internet, parceque j'ai ammene mon portable pour travailler et au bureau il y a un réseau wireless. Sinon il y a un internet café juste à coté. Pour les circonstances africaines, c'est formidable.
Ich werde versuchen, ein paar eurer Fragen zu beantworten:
Bis jetzt hatte ich ausser zwei-drei Bauchkrämpfen noch keine Verdauungsprobleme, obwohl ich mir vor allem bei Fleisch nicht immer sicher bin, wie gut es ist.
Ein Teller To oder Reis mit Sauce kostet so um 300-600 Francs CFA (ca. 1.50 CHF), auch für 250 kann man es kriegen. In einem besseren Restaurant wo es auch europäische Gerichte gibt, ist man sicher, dass sauber gekocht wird. Dort kosten afrikanische Gerichte um 1500 CFA. Europäische Gerichte wie Pasta, etc. kosten bis ca. 3000 CFA, also etwa das zehnfache als sonst üblich. Ein Cola oder ähnliches kostet meist 350, also nicht mal einen Franken. Für umgerechnet 20 Rappen kann ich eine SMS in die Schweiz schicken. Handys sind jedoch mit einem so hohen Zoll belegt (auch occasion), dass sie etwa gleich viel kosten wie bei uns auch.
Ousmane mochte die älplermaccaroni, obwohl ich inzwischen bemerkt habe, dass er manchmal etwas heikel ist mit dem essen. Nur den Pfeffer haben wir vergessen. Den hat er sich vorgestellt.
Bier ist keine Option für mich, da ich auch sonst keines mag. Aber wer es sich leisten kann trinkt gerne ein Bier (ähnlich teuer wie cola).
Ich habe oft eine Internetverbindung, da ich zum arbeiten meinen Laptop mitgenommen habe und im Büro von newTree gibt es Wireless-Anschluss. Ansonsten hat es gleich um die Ecke ein Internet-Café. Für afrikanische Verhältnisse also schon etwas formidabel.
Bonjour à tous
J'essaie de répondre a certains de vos questions:
jusq'à présent, je n'avais pas encore de problemes de digestion, à part deux-trois maux de ventre, même que je ne suis pas toujours sur, surtout avec la viande, que c'est bon.
Un plat de To ou Riz avec sauce coute environ 300-600 Francs CFA (env. 1.50 CHF), 250 on peut trouver. Dans un bon restaurant ou on prépare aussi des plats européens, on est sur qu'on prépare bien. Labas on paye environ 1500 CFA pour un plat africain, jusqu'à 3000 CFA pour un plat européen, environ dix foix plus qu'un plat normal. Un coca ou autres sucreries coute 350 CFA, meme pas un Franc suisse, pour 20 centimes je peux envoyer un sms en suisse. Mais les portables sont aussi cher que chez nous, sauf qu'il n'y a pas de promotions.
Ousmane a aime les maccaroni, même que j'ai trouvé qu'il est des fois un peu difficle avec le manger. Sauf le poivre on a oublié. Mais ca, il l'a imaginé.
La bière n'est pas une option pour moi, comme je ne l'aime pas. Mais si on peut le payer, on aime bien boire une biere ici (environ autant qu'un coca).
J'ai souvent une connection internet, parceque j'ai ammene mon portable pour travailler et au bureau il y a un réseau wireless. Sinon il y a un internet café juste à coté. Pour les circonstances africaines, c'est formidable.
Dienstag, 6. November 2007
Die Arbeit. Ein Tag
Kurz vor sechs Uhr bin ich aufgewacht, Martin ist am zusammenpacken. Er fährt heute nach Djibo für zwei Wochen, Ousmane fährt ihn zur Gare routière. Ich trinke einen Kaffee und werde um sieben von Lassané, einem Zauntechniker von newTree und mein Dolmetscher, abgeholt. Wir fahren mit dem Mofa 1 ½ Stunden bis nach Ziniaré. Die Fahrt ist angenehm, wir sind schnell aus der Stadt raus, kommen am Stausee vorbei, wo es angenehm kühl ist. Ambroise, auch ein Zauntechniker, besucht in Ziniaré ein paar Leute, die an einem Zaun interessiert sind. Wir profitieren davon um Interviews zu machen. Zuerst kommen wir zu einer Familie, die schon einen Zaun hat. Dann fahren wir zum nächsten Haus, wo ich den „Chef de village“ befragen kann. Er ist 60 Jahre alt, hat abgenutzte, schwarze Zähne. Er wohnt alleine mit seiner Frau, von 21 Kindern ist kein einziges im Dorf geblieben. Er hat selbst keinen Zaun, die Arbeit wäre wohl auch zu streng für ihn und seine Frau. Aber er ist sehr interessiert an der Arbeit von newTree.
Immer wenn wir ankommen gibt es ein kleines Begrüssungsritual. Man gibt sich die Hand, begrüsst sich, fragt nach der Familie, der Gesundheit, der Gesundheit der Familie, etc. Bei jeder Frage gibt man sich wieder die Hand. Einen festen Händedruck kennt man hier jedoch nicht. Am Anfang recht gewöhnungsbedürftig ist auch die Unterwürfigkeit der jungen und einfachen Leute gegenüber den Alten oder angesehenen Personen. Es erinnert an Rudeltiere, man nähert sich gebückt, den Kopf immer tiefer als das Gegenüber. Vor allem wenn die ältere Person am Boden sitzt, hat man den Eindruck, dass sie fast angekrochen kommen. Hat man eine Frage oder Bitte, geschieht das sehr schüchtern, als befürchte man, mit seinem Anliegen zu stören und gleich weggescheucht zu werden. Der Respekt vor dem Alter und Autorität ist hier eben noch sehr ausgeprägt. Auch mir gegenüber verhält man sich sehr unterwürfig, mit einigen Ausnahmen. Frauen etwa empfinde ich als sehr angenehm, sie geben bereitwillig Auskunft ohne irgendwelche Hierarchien.
Am Anfang wird uns eine Schüssel mit Wasser gereicht, ich muss passen, Lassané erträgt das trübe Wasser und trinkt. Nach ein paar Fragen kommt ein Junger Mann und bringt uns eine Schüssel mit Sesam. Nach dem Interview schenkt man mir die Sesamsamen. Im letzten Dorf habe ich einen Sack voll Gurken und ein Hühnchen geschenkt bekommen. Danach kann ich die Frau des Zaunbesitzers befragen. Zuerst gibt sie aber noch ihrem Kind die Brust. Dann reicht sie uns ein Stück Wassermelone, das mir sehr recht ist. Bei der Hitze mag ich nicht essen, etwas Saftiges ist aber immer gut. Die junge Frau erzählt, dass sie gelernt hat, aus Karité - Nüssen Butter und Seife zu machen und dass sie gerne noch mehr über die Weiterverarbeitung von Pflanzen lernen möchte.Zum Schluss fährt sie mit uns zum Imam des Dorfes. Wir treffen ihn auf dem Weg, er führt uns über seine Felder unter einen Baum. Unter einem Baum ist es angenehmer als sonst irgendwo im Schatten. Wir setzen uns auf den Boden. Er erzählt, dass er von den Bäumen lebt, er baut Orangen, Mangos, Zitronen und andere Früchte an. Deshalb ist er auch sehr interessiert an allem, was mit dem Bäumen zu tun hat. Er zeigt uns einen Baum und erzählt, dass man heute im Umkreis von mehreren Kilometern keinen zweiten solchen Baum findet. Zum Schluss kommt noch Ambroise vorbei und nimmt ein paar Daten auf, denn der Imam möchte auch einen Zaun und wieder mehr Wald. Er habe gelernt, dass es mit dem Wald auch mehr Regen gibt. Bevor wir zurückfahren, lassen wir noch ein paar Fragebögen dort, damit die Schüler und Lehrer ihn selbst ausfüllen können. Danach folgt wieder die Rückfahrt, es ist mittlerweile vier Uhr, immer noch heiss und staubig…
Je me suis reveillée juste avant six heures, Martin est en train de faire les bagages. Il part à Djibo aujourd'hui pour deux semaines, Ousmane l'ammene à la gare routière. Je bois un café et Alassane, un technicien de newTree et mon interprète, vient me chercher à sept heures. On roule avec la moto 1h30 jusqu'à Ziniaré. La route est agréable, on a vite quitté la ville, passent le barrage, ou il fait agréablement frais. Ambroise, un autre technicien, visite quelques personnes à Ziniaré qui sont intéressés pour une clôture. On en profite pour faire nos enquêtes. On arrive d'abords dans une famille qui est deja partenaire. On continue à la prochaine maison où je peux questionner le "chef de village". Il a 60 ans et les dents noirs et abimés. Il vit tout seul avec und de ses femmes, tous ses 21 enfants ont quitté le village. Ils n'ont pas de cloture, le travail serait peutetre trop pour les deux. Mais il s'interesse beaucoup pour le travail de newTree.
Toujours à l'arrivée, il y a un petit rite de salutations. On se donne la main, se salue, demande après la famille, la santé, la santé de la famille, le travail, etc. à chaque question on se donne de nouveau la main. Très étrange est peutetre la soumission des jeunes et gens simples envers les vieux et autorités. Ca ressemble aux animaux de meute, on s'approche penché, la tête toujours plus bas que l'opposé. Surtout quand une vieille personne est assis par terre, on a l'impression qu'ils marchent à quatre pattes. Si on a une question ou une demande, c'est timidement, comme si on craint de déranger et d'etre chassé à tout moment. Le respect des vieux et des autorités est tres présent ici. Aussi envers moi on s'approche tres timidement, avec quelques exceptions. Les femmes sont normalement très agréables, elles répondent sans problème, sans hierarchies.
Au début, on fait passer un bol avec l'eau, je dois refuser, Alassane supporte l'eau gris et boit. Apres quelques question, un homme arrive avec un bol de sesam. Apres l'interview, on me donne le sésam. Au dernier village, on m'a donné un sac de concombres et une poule. Apres je peux questionner la femme du partenaire. Mais d'abords, elle veut allaiter son enfant. Elle me donne une tranche de pasteque, que j'aime bien. Avec la chaleur, j'aime pas manger, mais l'eau c'est toujours bien. La femme raconte qu'elle a appris de faire le beurre et le savon du noix de karité et qu'elle aimerait en savoir plus sur la transformation des plantes. à la fin, elle nous ammene chez l'Imam du village. On le croise en route, il nous ammene sur ses champs, sous un arbre. Sous l'arbre c'est plus agréable que partout à l'ombre. On s'assoit par terre. Il dit, qu'il vit des arbres, il cultive les oranges, mangues, citrons et d'autres fruits. c'est pour ca qu'il est tres interessé pour tout ce qui concerne les arbres. Il me montre une arbre et explique qu'on ne peut pas trouver le même à la peripherie de plusieurs kilometres. à la fin, ambrois passe, parce que l'Imam veut une cloture et plus de forêt. Il a appris qu'avec la forêt, il y a aussi plus de pluie.
Il suit le voyage de retour, il fait quatre heures et toujours chaud et plein de poussiere...
Immer wenn wir ankommen gibt es ein kleines Begrüssungsritual. Man gibt sich die Hand, begrüsst sich, fragt nach der Familie, der Gesundheit, der Gesundheit der Familie, etc. Bei jeder Frage gibt man sich wieder die Hand. Einen festen Händedruck kennt man hier jedoch nicht. Am Anfang recht gewöhnungsbedürftig ist auch die Unterwürfigkeit der jungen und einfachen Leute gegenüber den Alten oder angesehenen Personen. Es erinnert an Rudeltiere, man nähert sich gebückt, den Kopf immer tiefer als das Gegenüber. Vor allem wenn die ältere Person am Boden sitzt, hat man den Eindruck, dass sie fast angekrochen kommen. Hat man eine Frage oder Bitte, geschieht das sehr schüchtern, als befürchte man, mit seinem Anliegen zu stören und gleich weggescheucht zu werden. Der Respekt vor dem Alter und Autorität ist hier eben noch sehr ausgeprägt. Auch mir gegenüber verhält man sich sehr unterwürfig, mit einigen Ausnahmen. Frauen etwa empfinde ich als sehr angenehm, sie geben bereitwillig Auskunft ohne irgendwelche Hierarchien.
Am Anfang wird uns eine Schüssel mit Wasser gereicht, ich muss passen, Lassané erträgt das trübe Wasser und trinkt. Nach ein paar Fragen kommt ein Junger Mann und bringt uns eine Schüssel mit Sesam. Nach dem Interview schenkt man mir die Sesamsamen. Im letzten Dorf habe ich einen Sack voll Gurken und ein Hühnchen geschenkt bekommen. Danach kann ich die Frau des Zaunbesitzers befragen. Zuerst gibt sie aber noch ihrem Kind die Brust. Dann reicht sie uns ein Stück Wassermelone, das mir sehr recht ist. Bei der Hitze mag ich nicht essen, etwas Saftiges ist aber immer gut. Die junge Frau erzählt, dass sie gelernt hat, aus Karité - Nüssen Butter und Seife zu machen und dass sie gerne noch mehr über die Weiterverarbeitung von Pflanzen lernen möchte.Zum Schluss fährt sie mit uns zum Imam des Dorfes. Wir treffen ihn auf dem Weg, er führt uns über seine Felder unter einen Baum. Unter einem Baum ist es angenehmer als sonst irgendwo im Schatten. Wir setzen uns auf den Boden. Er erzählt, dass er von den Bäumen lebt, er baut Orangen, Mangos, Zitronen und andere Früchte an. Deshalb ist er auch sehr interessiert an allem, was mit dem Bäumen zu tun hat. Er zeigt uns einen Baum und erzählt, dass man heute im Umkreis von mehreren Kilometern keinen zweiten solchen Baum findet. Zum Schluss kommt noch Ambroise vorbei und nimmt ein paar Daten auf, denn der Imam möchte auch einen Zaun und wieder mehr Wald. Er habe gelernt, dass es mit dem Wald auch mehr Regen gibt. Bevor wir zurückfahren, lassen wir noch ein paar Fragebögen dort, damit die Schüler und Lehrer ihn selbst ausfüllen können. Danach folgt wieder die Rückfahrt, es ist mittlerweile vier Uhr, immer noch heiss und staubig…
Je me suis reveillée juste avant six heures, Martin est en train de faire les bagages. Il part à Djibo aujourd'hui pour deux semaines, Ousmane l'ammene à la gare routière. Je bois un café et Alassane, un technicien de newTree et mon interprète, vient me chercher à sept heures. On roule avec la moto 1h30 jusqu'à Ziniaré. La route est agréable, on a vite quitté la ville, passent le barrage, ou il fait agréablement frais. Ambroise, un autre technicien, visite quelques personnes à Ziniaré qui sont intéressés pour une clôture. On en profite pour faire nos enquêtes. On arrive d'abords dans une famille qui est deja partenaire. On continue à la prochaine maison où je peux questionner le "chef de village". Il a 60 ans et les dents noirs et abimés. Il vit tout seul avec und de ses femmes, tous ses 21 enfants ont quitté le village. Ils n'ont pas de cloture, le travail serait peutetre trop pour les deux. Mais il s'interesse beaucoup pour le travail de newTree.
Toujours à l'arrivée, il y a un petit rite de salutations. On se donne la main, se salue, demande après la famille, la santé, la santé de la famille, le travail, etc. à chaque question on se donne de nouveau la main. Très étrange est peutetre la soumission des jeunes et gens simples envers les vieux et autorités. Ca ressemble aux animaux de meute, on s'approche penché, la tête toujours plus bas que l'opposé. Surtout quand une vieille personne est assis par terre, on a l'impression qu'ils marchent à quatre pattes. Si on a une question ou une demande, c'est timidement, comme si on craint de déranger et d'etre chassé à tout moment. Le respect des vieux et des autorités est tres présent ici. Aussi envers moi on s'approche tres timidement, avec quelques exceptions. Les femmes sont normalement très agréables, elles répondent sans problème, sans hierarchies.
Au début, on fait passer un bol avec l'eau, je dois refuser, Alassane supporte l'eau gris et boit. Apres quelques question, un homme arrive avec un bol de sesam. Apres l'interview, on me donne le sésam. Au dernier village, on m'a donné un sac de concombres et une poule. Apres je peux questionner la femme du partenaire. Mais d'abords, elle veut allaiter son enfant. Elle me donne une tranche de pasteque, que j'aime bien. Avec la chaleur, j'aime pas manger, mais l'eau c'est toujours bien. La femme raconte qu'elle a appris de faire le beurre et le savon du noix de karité et qu'elle aimerait en savoir plus sur la transformation des plantes. à la fin, elle nous ammene chez l'Imam du village. On le croise en route, il nous ammene sur ses champs, sous un arbre. Sous l'arbre c'est plus agréable que partout à l'ombre. On s'assoit par terre. Il dit, qu'il vit des arbres, il cultive les oranges, mangues, citrons et d'autres fruits. c'est pour ca qu'il est tres interessé pour tout ce qui concerne les arbres. Il me montre une arbre et explique qu'on ne peut pas trouver le même à la peripherie de plusieurs kilometres. à la fin, ambrois passe, parce que l'Imam veut une cloture et plus de forêt. Il a appris qu'avec la forêt, il y a aussi plus de pluie.
Il suit le voyage de retour, il fait quatre heures et toujours chaud et plein de poussiere...
Montag, 5. November 2007
Essen in Ouagadougou
Das Nationalgericht von Burkina Faso ist der To, ein Brei aus Maismehl, ohne viel Geschmack. To isst man mit verschiedenen Saucen aus Gemüse oder mit Fleisch. Ansonsten wird auch viel Reis gegessen. Gibt es beides nicht, bekommt man eine Soupe, mit Fleisch oder Fisch und Brot dazu.
Traditionell wird hier mit der rechten Hand gegessen, die linke Hand ist aus hygienischen Gründen für die unreinen Dinge wie die Toilette bestimmt. Im Restaurant bekommt man aber meistens einen Löffel, manchmal sogar eine Gabel. Zum Essen wird immer Leitungswasser serviert, das ist aber für europäische Mägen nicht zu empfehlen. Will man etwas anderes trinken, so läuft jemand zur nächsten Boutique und holt das gewünschte. Cola, Sprite, Fanta oder auch Bier bekommt man eigentlich überall.
Bei der Wahl des Restaurants sollte man etwas wählerisch sein. Meistens sieht man schnell, wenn es nicht sauber ist. Ist man unsicher, sollte man es besser sein lassen. Dasselbe gilt für kleine Stände am Strassenrand, es sei denn, es sind Früchte die man selbst schälen kann.
In der Boutique bekommt man auch „gewöhnliche“ Lebensmittel wie Teigwaren, Tomatenpüree oder Käse in Form von „La vache qui rit“. Alles was nicht gleich verdirbt ohne Kühlschrank, etwa Büchsenerbsen. All zu hohe Ansprüche sollte man aber nicht haben. Ansonsten gibt es Restaurants in der Stadt, die auch Salat, Gratin, Frites oder Pasta servieren. Dafür muss man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen als es die Einheimischen sich leisten können.
Auf der Strasse gibt es immer irgendwelche Kleinigkeiten zu kaufen. Bananen, Orangen, Melonen, Erdnüsse geröstet, gesalzen oder mit Zucker.
Le plat national du Burkina Faso est le To, une pate de faire de mais, sans goût. On mange le To avec differentes sauces de légumes ou de viande. On mange aussi souvent le riz. S'il n'y a ni l'un ni l'autre on peut avoir la soupe de viande ou de poisson, avec du pain.
Traditionellement on mange avec la main droite ici, la main gauche est pour des raisons d'hygiène déstiné aux choses impures comme la toilette. Au restaurant on a normalement une cuillere, des fois même une fourchette. On sert toujours l'eau du robinet pour manger, mais ce n'est pas recommandé pour un estomac européen. Si on veut autrechose, il y a quelqu'un qui court à la boutique chercher. Cola, Sprite, Fanta et surtout la bière on trouve partout ici.
Pour le choix du restaurant, il faut etre un peu difficile. Souvent on voit tout de suite quand ce n'est pas propre. Si on n'est pas sur, c'est mieux de laisser tomber. La même chose pour des petits stands dans la rue, sauf les fruits qu'il faut preparer soi-même.
à la boutique on peut avoir des aliments "normales" comme les pates, puree de tomates ou fromage sous forme de "La vache qui rit". Tout ce qui ne pourrit pas sans frigo, comme les petits pois en boite. Mais il ne faut pas etre trop exigeant. Sinon il y a des restaurant en ville qui font aussi la salade, gratin, frites ou pasta. Mais pour cela il faut payer un peu plus que les habitants peuvent dépenser.
Dans la rue, on peut toujours trouver des petites choses. Bananes, Oranges, Pasteques, Arachides sales, sucrés ou nature...
Traditionell wird hier mit der rechten Hand gegessen, die linke Hand ist aus hygienischen Gründen für die unreinen Dinge wie die Toilette bestimmt. Im Restaurant bekommt man aber meistens einen Löffel, manchmal sogar eine Gabel. Zum Essen wird immer Leitungswasser serviert, das ist aber für europäische Mägen nicht zu empfehlen. Will man etwas anderes trinken, so läuft jemand zur nächsten Boutique und holt das gewünschte. Cola, Sprite, Fanta oder auch Bier bekommt man eigentlich überall.
Bei der Wahl des Restaurants sollte man etwas wählerisch sein. Meistens sieht man schnell, wenn es nicht sauber ist. Ist man unsicher, sollte man es besser sein lassen. Dasselbe gilt für kleine Stände am Strassenrand, es sei denn, es sind Früchte die man selbst schälen kann.
In der Boutique bekommt man auch „gewöhnliche“ Lebensmittel wie Teigwaren, Tomatenpüree oder Käse in Form von „La vache qui rit“. Alles was nicht gleich verdirbt ohne Kühlschrank, etwa Büchsenerbsen. All zu hohe Ansprüche sollte man aber nicht haben. Ansonsten gibt es Restaurants in der Stadt, die auch Salat, Gratin, Frites oder Pasta servieren. Dafür muss man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen als es die Einheimischen sich leisten können.
Auf der Strasse gibt es immer irgendwelche Kleinigkeiten zu kaufen. Bananen, Orangen, Melonen, Erdnüsse geröstet, gesalzen oder mit Zucker.
Le plat national du Burkina Faso est le To, une pate de faire de mais, sans goût. On mange le To avec differentes sauces de légumes ou de viande. On mange aussi souvent le riz. S'il n'y a ni l'un ni l'autre on peut avoir la soupe de viande ou de poisson, avec du pain.
Traditionellement on mange avec la main droite ici, la main gauche est pour des raisons d'hygiène déstiné aux choses impures comme la toilette. Au restaurant on a normalement une cuillere, des fois même une fourchette. On sert toujours l'eau du robinet pour manger, mais ce n'est pas recommandé pour un estomac européen. Si on veut autrechose, il y a quelqu'un qui court à la boutique chercher. Cola, Sprite, Fanta et surtout la bière on trouve partout ici.
Pour le choix du restaurant, il faut etre un peu difficile. Souvent on voit tout de suite quand ce n'est pas propre. Si on n'est pas sur, c'est mieux de laisser tomber. La même chose pour des petits stands dans la rue, sauf les fruits qu'il faut preparer soi-même.
à la boutique on peut avoir des aliments "normales" comme les pates, puree de tomates ou fromage sous forme de "La vache qui rit". Tout ce qui ne pourrit pas sans frigo, comme les petits pois en boite. Mais il ne faut pas etre trop exigeant. Sinon il y a des restaurant en ville qui font aussi la salade, gratin, frites ou pasta. Mais pour cela il faut payer un peu plus que les habitants peuvent dépenser.
Dans la rue, on peut toujours trouver des petites choses. Bananes, Oranges, Pasteques, Arachides sales, sucrés ou nature...
Sonntag, 4. November 2007
Weekend
Ich habe mich recht gut eingewöhnt, es funktioniert mehr oder weniger alles. Die Nächte sind nun ertragbar kühl und Mittags weht manchmal etwas der Wind. Nur abends ist alles voller Staub und Smog.
Das Haus teile ich mit Martin G und Ousmane, einem Beninois, der Fisch nach Ouaga importiert. Zum Glück habe ich ein Zimmer, das am Morgen Schatten hat, so bleibt es recht lange kühl. Ich kann zu Fuss oder mit dem Velo ins Büro von newTree fahren und Franziska wohnt auch gleich dort. Nebenan ist gleich eine Apotheke und ein Internet-Café. Es fehlt uns an nicht viel. Man kann das nötigste einkaufen, jederzeit, nur beim essen auswärts ist man halt nicht immer sicher ob es auch "koscher" ist. Heute abend werden wir für Ousmane älpler Maccaroni kochen.
Ich habe mich nun entschieden, auch noch in den Norden zu gehen, um einen Vergleich zwischen den Mossi und Peul machen zu können. Martin G reist morgen ab in den Norden und ich werde ihn in 2 Wochen ablösen wenn Franziska für ein paar Tage in den Norden fährt.
Ich denke die Interviews werden sehr interessant werden, ich konnte u.a. eine Frau befragen. Sie wusste sehr viel über die medizinische Verwendung von Pflanzen und die jungen Frauen vom Dorf fragen sie um Rat, wenn ein Kind krank ist.
Je me suis bien habitué maintenant, tout marche plus ou moins. Les nuits sont un peu frais et à midi il y a des fois un peu de vent. Seulement le soir il y a plein de poussière et du smog.
Je partage la maison avec Martin G et Ousmane, un Beninois qui importe des poissons à Ouaga. Heureusement j'ai une chambre qui est à l'ombre le matin, comme ça il reste frais un peu plus longtemps. Je peux aller à pied ou en velo au bureau de newTree et Franziska habite aussi à coté. à coté de la maison il y a une pharmacie et un café internet. Il ne nous manque pas grand chose. L'essentiel on peut l'acheter, à tout temps, seulement avec le manger on n'est pas toujours sur que c'est propre. Ce soir on va preparer des älpler Maccaroni pour Ousmane.
J'ai décidé d'aller aussi au nord pour pouvoir comparer les mossi et les peul. Martin G part demain au nord et je vais lui remplacer dans 15 jours quand Franziska part au nord pour quelques jours.
Je pense que les Interviews vont être très intéressants, j'ai pu questionner entre outres une femme. Elle sait beaucoup sur l'emploi médecinal des plantes et les jeunes femmes du village viennent demander leur conseil quand un enfant est malade.
Das Haus teile ich mit Martin G und Ousmane, einem Beninois, der Fisch nach Ouaga importiert. Zum Glück habe ich ein Zimmer, das am Morgen Schatten hat, so bleibt es recht lange kühl. Ich kann zu Fuss oder mit dem Velo ins Büro von newTree fahren und Franziska wohnt auch gleich dort. Nebenan ist gleich eine Apotheke und ein Internet-Café. Es fehlt uns an nicht viel. Man kann das nötigste einkaufen, jederzeit, nur beim essen auswärts ist man halt nicht immer sicher ob es auch "koscher" ist. Heute abend werden wir für Ousmane älpler Maccaroni kochen.
Ich habe mich nun entschieden, auch noch in den Norden zu gehen, um einen Vergleich zwischen den Mossi und Peul machen zu können. Martin G reist morgen ab in den Norden und ich werde ihn in 2 Wochen ablösen wenn Franziska für ein paar Tage in den Norden fährt.
Ich denke die Interviews werden sehr interessant werden, ich konnte u.a. eine Frau befragen. Sie wusste sehr viel über die medizinische Verwendung von Pflanzen und die jungen Frauen vom Dorf fragen sie um Rat, wenn ein Kind krank ist.
Je me suis bien habitué maintenant, tout marche plus ou moins. Les nuits sont un peu frais et à midi il y a des fois un peu de vent. Seulement le soir il y a plein de poussière et du smog.
Je partage la maison avec Martin G et Ousmane, un Beninois qui importe des poissons à Ouaga. Heureusement j'ai une chambre qui est à l'ombre le matin, comme ça il reste frais un peu plus longtemps. Je peux aller à pied ou en velo au bureau de newTree et Franziska habite aussi à coté. à coté de la maison il y a une pharmacie et un café internet. Il ne nous manque pas grand chose. L'essentiel on peut l'acheter, à tout temps, seulement avec le manger on n'est pas toujours sur que c'est propre. Ce soir on va preparer des älpler Maccaroni pour Ousmane.
J'ai décidé d'aller aussi au nord pour pouvoir comparer les mossi et les peul. Martin G part demain au nord et je vais lui remplacer dans 15 jours quand Franziska part au nord pour quelques jours.
Je pense que les Interviews vont être très intéressants, j'ai pu questionner entre outres une femme. Elle sait beaucoup sur l'emploi médecinal des plantes et les jeunes femmes du village viennent demander leur conseil quand un enfant est malade.
Freitag, 2. November 2007
erste Impressionen
Gleich am Mittwoch konnte ich meinen Fragebogen mit Martin S besprechen, am Donnerstag war Allerheiligen und ich konnte mich etwas eingewoehnen.
Heute war ich das erste Mal im Dorf und konnte meine Pretests mit 3 Personen machen. Es ist sehr schoen und angenehm auf dem Land. Die 30km Weg mit dem Mofa lohnen sich, auch wenn es nicht das angenehmste ist. Ich habe nun auch schon das erste eingezaeunte Feld gesehen, haben es dann aber wieder verlassen, als wir eine Schlange entdeckten...
Als ich wieder zurueck kam verstand ich, was der Luxus eines Kuehlschrankes bedeutet. Immerhin funktioniert jetzt das Gas und wir konnten heute abend das erste mal selber kochen. Fuer Martin G sicher eine gute Sache, da er gerade Antibiotika bekommen hat wegen Durchfall.
Die Leute sind sehr nett und anstaendig hier, nicht so aufdringlich wie in Senegal. Aber viele verstehen kaum oder gar kein Franzoesisch...
Déjà mercredi j'ai pu discuter avec Martin S mon questionnaire, jeudi c'etait ferié, et j'ai pu m'adapter un peu.
Aujourd'hui j'ai ete la premiere fois au village et j'ai pu faire mes pretest avec 3 personnes. C'est tres beau et agréable dans la campagne. Le chemin de 30 km en moto en vaut la peine, meme que ce n'est pas le plus agréable. J'ai aussi vu un champ avec clôture, qu'on a vite quitté quand on a découvert un serpent...
Au retour, j'ai compris le luxe d'un frigo. Mais au mais le gaz marche maintenant et on pouvait preparer la premiere fois. C'est une bonne chose, surtout pour Martin G, car il vient d'avoir des médicament suite à une grave diarrhé.
Les gens sont tres gentil et agreable ici, pas aussi insistant qu'au sénégal. Mais beaucoup de gens ne comprennent tres peu ou pas du tout le français...
Heute war ich das erste Mal im Dorf und konnte meine Pretests mit 3 Personen machen. Es ist sehr schoen und angenehm auf dem Land. Die 30km Weg mit dem Mofa lohnen sich, auch wenn es nicht das angenehmste ist. Ich habe nun auch schon das erste eingezaeunte Feld gesehen, haben es dann aber wieder verlassen, als wir eine Schlange entdeckten...
Als ich wieder zurueck kam verstand ich, was der Luxus eines Kuehlschrankes bedeutet. Immerhin funktioniert jetzt das Gas und wir konnten heute abend das erste mal selber kochen. Fuer Martin G sicher eine gute Sache, da er gerade Antibiotika bekommen hat wegen Durchfall.
Die Leute sind sehr nett und anstaendig hier, nicht so aufdringlich wie in Senegal. Aber viele verstehen kaum oder gar kein Franzoesisch...
Déjà mercredi j'ai pu discuter avec Martin S mon questionnaire, jeudi c'etait ferié, et j'ai pu m'adapter un peu.
Aujourd'hui j'ai ete la premiere fois au village et j'ai pu faire mes pretest avec 3 personnes. C'est tres beau et agréable dans la campagne. Le chemin de 30 km en moto en vaut la peine, meme que ce n'est pas le plus agréable. J'ai aussi vu un champ avec clôture, qu'on a vite quitté quand on a découvert un serpent...
Au retour, j'ai compris le luxe d'un frigo. Mais au mais le gaz marche maintenant et on pouvait preparer la premiere fois. C'est une bonne chose, surtout pour Martin G, car il vient d'avoir des médicament suite à une grave diarrhé.
Les gens sont tres gentil et agreable ici, pas aussi insistant qu'au sénégal. Mais beaucoup de gens ne comprennent tres peu ou pas du tout le français...
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