Montag, 5. November 2007

Essen in Ouagadougou

Das Nationalgericht von Burkina Faso ist der To, ein Brei aus Maismehl, ohne viel Geschmack. To isst man mit verschiedenen Saucen aus Gemüse oder mit Fleisch. Ansonsten wird auch viel Reis gegessen. Gibt es beides nicht, bekommt man eine Soupe, mit Fleisch oder Fisch und Brot dazu.
Traditionell wird hier mit der rechten Hand gegessen, die linke Hand ist aus hygienischen Gründen für die unreinen Dinge wie die Toilette bestimmt. Im Restaurant bekommt man aber meistens einen Löffel, manchmal sogar eine Gabel. Zum Essen wird immer Leitungswasser serviert, das ist aber für europäische Mägen nicht zu empfehlen. Will man etwas anderes trinken, so läuft jemand zur nächsten Boutique und holt das gewünschte. Cola, Sprite, Fanta oder auch Bier bekommt man eigentlich überall.
Bei der Wahl des Restaurants sollte man etwas wählerisch sein. Meistens sieht man schnell, wenn es nicht sauber ist. Ist man unsicher, sollte man es besser sein lassen. Dasselbe gilt für kleine Stände am Strassenrand, es sei denn, es sind Früchte die man selbst schälen kann.
In der Boutique bekommt man auch „gewöhnliche“ Lebensmittel wie Teigwaren, Tomatenpüree oder Käse in Form von „La vache qui rit“. Alles was nicht gleich verdirbt ohne Kühlschrank, etwa Büchsenerbsen. All zu hohe Ansprüche sollte man aber nicht haben. Ansonsten gibt es Restaurants in der Stadt, die auch Salat, Gratin, Frites oder Pasta servieren. Dafür muss man jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen als es die Einheimischen sich leisten können.
Auf der Strasse gibt es immer irgendwelche Kleinigkeiten zu kaufen. Bananen, Orangen, Melonen, Erdnüsse geröstet, gesalzen oder mit Zucker.

Le plat national du Burkina Faso est le To, une pate de faire de mais, sans goût. On mange le To avec differentes sauces de légumes ou de viande. On mange aussi souvent le riz. S'il n'y a ni l'un ni l'autre on peut avoir la soupe de viande ou de poisson, avec du pain.
Traditionellement on mange avec la main droite ici, la main gauche est pour des raisons d'hygiène déstiné aux choses impures comme la toilette. Au restaurant on a normalement une cuillere, des fois même une fourchette. On sert toujours l'eau du robinet pour manger, mais ce n'est pas recommandé pour un estomac européen. Si on veut autrechose, il y a quelqu'un qui court à la boutique chercher. Cola, Sprite, Fanta et surtout la bière on trouve partout ici.
Pour le choix du restaurant, il faut etre un peu difficile. Souvent on voit tout de suite quand ce n'est pas propre. Si on n'est pas sur, c'est mieux de laisser tomber. La même chose pour des petits stands dans la rue, sauf les fruits qu'il faut preparer soi-même.
à la boutique on peut avoir des aliments "normales" comme les pates, puree de tomates ou fromage sous forme de "La vache qui rit". Tout ce qui ne pourrit pas sans frigo, comme les petits pois en boite. Mais il ne faut pas etre trop exigeant. Sinon il y a des restaurant en ville qui font aussi la salade, gratin, frites ou pasta. Mais pour cela il faut payer un peu plus que les habitants peuvent dépenser.
Dans la rue, on peut toujours trouver des petites choses. Bananes, Oranges, Pasteques, Arachides sales, sucrés ou nature...

3 Kommentare:

Melanie hat gesagt…

Hallo

Freut mich, dass du dich gut einlebst in Burkina. Glaub mir dein Magen wird sich schnell an die Nahrung gewöhnen ;-) Dégué - ein Joghurt ähnliches Gericht - ist ebenfalls sehr empfehlenswert. Oder Benga-chaud, Bohneneintopf, was mir persönlich jedoch nicht sonderlich schmeckte.

Weiterhin viel Spass bei deiner Entdeckungsreise und liebe Grüsse aus der kalten Schweiz

Melanie

Christian hat gesagt…

Halo Steffi!
... es bibt Bier, das Ueberleben ist also möglich...
Bin gespannt wies weitergeht,...
Lieber Gruss, Chrigu

paulausbern hat gesagt…

Hallo Stefi,
Christian hat recht, versuche es mit Bier, hat es Keime drin ist es schon in kürzester Zeit hinüber, testet sich also somit selber.

Was meinte Euer Mitbewohner zu den Aelplermakaroni?

Du schreibst für Restaurants muss man tiefer in die Tasche greifen, wie tief? oder genauer gefragt, was kostet es dort unten Essen zu gehen?

Gruss Paul